Montag, 30. September 2013

LEIDENSCHAFT und HINGABE...

kunming, china, dezember 2007
copyright©karin luger





egal, was du tust - tu es mit leidenschaft und hingabe.


die vernünftigen halten nur durch,
die leidenschaftlichen leben.

nicolas chamfort







gestern habe ich zwei sehr unterschiedliche menschen kennen gelernt und doch waren sie sich sehr ähnlich. 
der eine züchtet pilze, hat sich einen bioreaktor gebaut und hat sonst noch unglaubliche maschinen entwickelt. 
die andere hat bereits nach dem zweiten weltkrieg begonnen, sojabohnen anzubauen, hat sich ein unglaubliches wissen angeeignet und gibt dieses bereitwillig und von herzen weiter.
ich bin noch sehr bewegt und erfüllt von einer freude und begeisterung. ich spüre, welch enorme energie von diesen beiden menschen ausstrahlt...

und es bestätigt mich in meinem denken und tun. 
welch einen unterschied macht es, wenn man das, was man liebt, wofür man sich interessiert, zum beruf macht. das ist berufung!
darum ist es auch so unglaublich wichtig, in sich hinein zu horchen und zu erkennen, welche talente und fähigkeiten, welche interessen und vorlieben wir haben. diese gilt es, in die tat umzusetzen. denn dann sind wir wirklich erfolgreich, dann sind wir zufrieden und können uns an den ergebnissen unserer tätigkeit erfreuen. und nicht nur wir erfreuen uns selbst, sondern wir dienen damit vielen anderen menschen - nicht nur als vorbild!

die welt braucht leidenschaftliche menschen, die mit mut und hingabe das tun, wofür sie brennen.
menschen, die etwas wagen, die beharrlich ihr ziel verfolgen, die von sich selbst und dem, was sie tun, überzeugt sind.
diesen menschen ist der erfolg gewiss! 

ich weiß, dass es viele, viele menschen voller leidenschaft und hingabe gibt auf dieser erde und es werden täglich mehr...

es zahlt sich aus, das zu tun, wofür man bestimmt ist, wozu man berufen ist.
wir können jeden tag neu starten, unser leben freudvoll und erfüllend zu gestalten!

ich wünsche auch dir den mut, leidenschaftlich und hingebungsvoll zu leben!


Mittwoch, 25. September 2013

SCHWINGUNGEN

marathonas, griechenland, august 2013
copyright©karin luger





dieser mensch, der sich in der kraft seiner positiven schwingungen befindet, baut auch gleichzeitig einen schutzmantel, eine schutzwall um sich auf, der alle möglichen negativen schwingungseinflüsse abwehrt.

anton stangl (heilen aus geistiger kraft)








wenn ich daran denke, welche fähigkeiten wir menschen haben, wozu wir in der lage sind, dann wird mir ganz schwindlig und zugleich auch so richtig warm ums herz.
ja, ich habe es in der hand, wie ich über mich und andere denke, wie ich mein leben gestalte, mit welchen menschen ich mich umgebe, wie ich meinen körper, meinen geist und meine seele nähre.

alles auf dieser erde hat eine schwingungsenergie, alles auf dieser erde ist information.
jeder gedanke hat das bestreben, sich zu verwirklichen, sich zu manifestieren.

ich kenne niemanden, der ein unglückliches leben führen möchte.
und alle menschen möchten gesund sein - am besten das ganze leben lang.
was tragen wir menschen eigentlich dazu bei, dass wir glücklich und gesund werden bzw. bleiben?
leider passiert es allzu oft, dass wir einen schweren schicksalsschlag erleiden und erst dann aus einer trägheitstrance jäh erwachen. manche menschen ändern ihre verhaltensmuster, ihre gewohnheiten und gewinnen dadurch an lebensqualität und schöpfen neuen lebensmut, schaffen sich völlig neue perspektiven. sie beginnen anders zu denken und ändern ihr schwingungsfeld.

ich habe heute einen kurs besucht, in dem ich die grundzüge des "strömens" kennen gelernt habe und ich bin sehr begeistert. 

wie einfach es sein kann, die eigene lebensqualität in wenigen minuten zu verbessern...

wie einfach es sein kann, ein positives schwingungsfeld aufzubauen und damit die herzen aller menschen rund um mich zu berühren...













Mittwoch, 28. August 2013

WEHMUT...

marathonas, griechenland, august 2013
copyright©karin luger



eine prise wehmut ist auch in unseren glücklichsten stunden.

waltraud puzicha



wehmut ist die leise tapferkeit der seele.

stefan schütz


der letzte urlaubstag in griechenland... 

es ist so viel geschehen in den letzten tagen. alte wunden sind geheilt, vergrabene probleme glitten an die oberfläche und in gesprächen öffneten sich die herzen.

wir sind alle so entspannt, gelöst und die sonne des südens hinterlässt eine angenehme trägheit.
wir leben in den tag hinein, alles geschieht ohne anstrengung, selbst das saubermachen, kochen, wegräumen, einkaufen... 

diese tage erlebe ich, wie wenn ich durch ein winzig kleines guckloch ins paradies blicken könnte und ein schimmer des glücks durch mein auge bis ins herz hindurch leuchtet.

so kann das leben sein...
wenn menschen ihre herzen öffnen...

in mein glück und meine fröhlichkeit mischt sich ganz leise eine zarte wehmut. ich weiß, dass hier meine seele tief berührt wurde und ich einem göttlichen prozess beiwohnen durfte.
das ist eine gnade und ich verbeuge mich vor allen menschen, mit denen ich hier zusammen bin...
und ich bin dankbar, dass ich wehmut empfinde.

Donnerstag, 22. August 2013

griechisches LICHT...

marathonas, griechenland, august 2013
copyright©karin luger





das auge nimmt das licht aus der luft, 
der geist nimmt es aus dem wissen.

plutarch







da ist es wieder und erst jetzt spüre ich, wie sehr ich es vermisst habe. 
dieses licht
nirgendwo sonst auf der welt bin ich so in den bann gezogen wie hier in griechenland.
in den bann gezogen von etwas göttlichem. ich kann mich gar nicht satt sehen. ja, es ist mir, wie wenn der himmel über griechenland einen feinsten silberschleier geworfen hätte. 
und wenn auch der meltemi sich alle mühe gibt, die luft zu klären, es gelingt ihm nicht. 

alles erscheint sanft und hingebungsvoll im land der olivenbäume. und die millionen silberblätter in den olivenhainen flüstern mir zu - ja, nimm es wahr, du bewegst dich auf göttlichem boden. atme das licht. nimm es auf in dich und lass es wieder hinausströmen. rieche das licht. versuche es. richte deine sinne über das oberflächliche hinaus. 

und ich blicke hinaus auf den horizont, dort, wo das meer mit den bergen und die berge mit dem himmel verschmelzen.
ich fühle frieden von ganz tief drinnen in mir aufsteigen, dieses gefühl durchdringt meinen körper, meinen geist. 
und ich höre eine stimme: 
nimm mich und gib mich, werde durchlässig bis in deinen letzten winkel. 
lass meine silbrigweichen schleier dich umhüllen und durchdringen. 
werde eins mit mir, dem göttlichen licht.

ich bin unendlich dankbar, hier sein zu dürfen. 
hier am griechischen meer. 
und ich lasse mich fallen in die blauen augen meines geliebten...

Sonntag, 28. Juli 2013

SOMMERWIND...

st. stefan am walde, österreich, juli 2013
copyright©karin luger



the summer wind came blowin´in from across the sea
it lingered there, so warm and fair - to walk with me
all summer long, we sang a song - and strolled on golden sand
two sweethearts and the summer wind...






der planet glüht... endlich ist es sommer! und ich kann diese tage in vollen zügen genießen! 
der sommerwind bläst zwar nicht die salzige luft vom meer heran, aber die würzige, kühlende luft aus dem wald... die blätter rascheln leise im wind, schmetterlinge gaukeln vorbei, die grillen zirpen, ansonsten hör ich kaum einen laut. keine autos auf der straße, selbst die bauern scheinen heute mal pause zu machen am tag des herrn! keine wolke trübt den blitzblauen himmel, die luft flirrt und ich kann die tomaten beim rot werden beobachten!

schon am frühen morgen habe ich den garten mit wasser versorgt, dann das frühstück für meine beiden gäste, karin und sepp, zubereitet und wir haben gemeinsam unter der silberfichte in den lauen sommermorgen hineingelebt, ein wenig träge in den bewegungen und auch im denken - im einklang mit der natur! 

ich liebe diese sommertage und denke daran, wie sehr ich mir diese temperaturen im winter herbeigesehnt habe... 
ohne decke, ohne pyjama und dicke socken in die nacht hinein zu dämmern...
bei offenem fenster...
und der sommerwind streichelt sanft die blätter der birken...

Samstag, 20. Juli 2013

alte WUNDEN...

st. stefan am walde, österreich, juli 2013
copyright©karin luger





wer alte wunden leckt, hat keinen freien mund zum küssen.

andreas tenzer







ich habe gelernt, in den spiegel zu sehen, mich ohne urteile zu betrachten und mir selbst zu sagen, dass ich mich liebe. das gelingt mir manchmal total gut und manchmal gar nicht. wenn zweifel und sorgen mein herz bedrücken und mein verstand den turbo einschaltet, dann gerate ich ins strudeln. 
und dann hilft mir nur eines: bewusstes atmen an einem stillen ort.

gestern habe ich wieder einmal in den spiegel gesehen. ein gespräch mit meinem liebsten hat in meinen tiefen etwas zum schwingen gebracht. dachte ich doch, dass ich mich von altem ballast bereits lange entledigt habe... da bin ich wohl einer täuschung erlegen. und nun regen sich allerhand gefühle - entäuschung, ärger, traurigkeit,...
ja, da steigt eine riesen-enttäuschung in mir hoch und schnürt mir die kehle zu. 

wie sehr habe ich mir gewunschen, in meinem menschwerdungsprozess zügig voranschreiten zu können. und nun entdecke ich, dass dieser prozess ins stocken geraten ist. 
ob ich will oder nicht, ich werde halt machen. warten, bis sich die wogen geglättet haben, damit ich bis auf den grund blicken kann. 
ich hoffe, dass ich die ursachen meiner ängste erkennen werde.
und noch mehr hoffe ich, dass ich all diesen ballast nun auch wirklich endgültig loslassen kann. 
dass ich freier werde. 
dass ich ein stückchen mehr gelassenheit erlange!

Donnerstag, 20. Juni 2013

kryos - die kälte

st. peter am wimberg, jänner 2013
copyright©karin luger






kälte, die aus der leere der welt zu fallen schien.

josef vital kopp






weißt du, wie sich 110 grad minus auf nackter haut anspüren? ich wusste es bis heute morgen auch nicht!
das war ein erlebnis, sensationell! nur mit einem badeanzug bekleidet, gutem schuhwerk und dicken socken, schihandshuhen, stirnband und mundschutz begibt man sich auf die reise zum nordpol! zunächst in eine kammer mit -20°C, dann in die nächste vorkammer mit -50°C, da bleibt man ganz kurz zum akklimatisieren und dann öffnest du die türe zu -110°C. es schlägt dir eine kälte entgegen, unbeschreiblich.

ich verbringe einige tage mit meiner freundin karin im kurzentrum bad traunstein und begleite sie nun 2x täglich in diese kältekammer.
karin hat ms und hat sich immer schon selbst um mögliche behandlungsmethoden für ihre krankheit gekümmert. selbst ist die frau! 
sie muss diese kältetherapie (kryotherapie) selbst bezahlen...obwohl die wirkung offensichtlich ist. doch es gibt keine ausreichenden wissenschaftlichen studienergebnisse...
wäre eine gute idee, karin für drei wochen wissenschaftlich zu begleiten - damit wäre vielen anderen ms-patienten wahrscheinlich sehr geholfen.

zurück in die kältekammer...
drei minuten können lange sein - vor allem, wenn du fast nackt einer kälte ausgesetzt bist, die du dir in deinen kühnsten träumen nicht vorstellen kannst.
es ist wichtig, dass man sich bewegt in dieser kälte - das auch noch, brrrr!
aber dank einer guten musik - karin hat eine cd, die sie immer abspielen lässt - also, dank "just a gigolo" fällt mir das bewegen ganz leicht und die zeit vergeht einigermaßen schnell. die letzte halbe minute ist dann die herausforderung - die kälte ist total beißend und du musst dich echt bemühen, ruhe zu bewahren. und dann hörst du schon die stimme der therapeutin: fünf, vier, drei, zwei, eins... schnell hinaus in die vorkammern. also, -50°C waren schon angenehm, -20°C sind eine wohltat, aber dann raumtemperatur!
unglaublich, wie der ganze körper zu prickeln beginnt, ich fühlte mich wie neugeboren, energetisiert und voller freude!

ein sensationelles erlebnis - ich freue mich schon auf die nächsten drei minuten!
angesichts der tatsache, dass es draußen +38°C hat...eine willkommene abkühlung!

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